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Aktiv Berlin Umzüge & Entrümpelung Umzüge aus dem Gesundbrunnen

Täglich 11:00 bis 24:00 Uhr 030 754367317

Ratgeber Lager

Möbel und Kisten richtig einlagern

Wer für ein paar Wochen einlagert, packt anders als für den Umzug am nächsten Morgen. Entscheidend sind vier Dinge: Nichts Feuchtes einlagern, nichts luftdicht einpacken, so stapeln, dass die unterste Kiste nach Monaten noch trägt, und jede Kiste so beschriften, dass sie ohne Öffnen wiederzufinden ist. Der Rest ergibt sich daraus.

Hoch gestapelte Holzkisten an einer verwitterten Hauswand
Hoch gestapelte Holzkisten an einer verwitterten Hauswand
  • Möbeldecken statt Folie, damit Feuchtigkeit entweichen kann
  • Kartons in einheitlicher Größe, höchstens rund 20 kg je Kiste
  • Nummerierte Beschriftung an den Seiten plus Inventarliste
  • Klare Liste dessen, was nicht ins Lager gehört

Packen für Wochen ist etwas anderes als Packen für morgen

Beim Umzug muss eine Kiste eine Treppe, eine Fahrt und noch eine Treppe überstehen. Danach wird sie geöffnet. Im Lager muss dieselbe Kiste Wochen oder Monate stehen, unter dem Gewicht von zwei weiteren Kisten, bei wechselnder Temperatur, ohne dass jemand nachsieht. Das verzeiht deutlich weniger.

Die drei Schäden, die wir beim Auslagern am häufigsten sehen, sind immer dieselben. Erstens Stockflecken an Textilien und Polstern, weil etwas nicht ganz trocken war oder in Folie eingewickelt wurde. Zweitens eingedrückte Kartons, weil unten leichte Kisten und oben schwere standen. Drittens verlorene Kleinteile, weil die Schrauben eines zerlegten Bettes irgendwo in einer Tüte liegen, die niemand mehr findet.

Alle drei sind vermeidbar, und zwar mit Aufwand, der beim Packen anfällt, nicht beim Auslagern. Wer beim Einlagern eine halbe Stunde mehr investiert, spart beim Auspacken oft einen ganzen Nachmittag und den Ärger über ein Sofa, das riecht.

Feuchtigkeit ist der Hauptfeind

Schimmel entsteht selten, weil Wasser von außen kommt, sondern weil Feuchtigkeit mit eingepackt wurde und nicht mehr weg kann. Die Waschmaschine, die noch Restwasser in der Pumpe hat. Das Handtuch, das oben auf dem Stapel noch klamm war. Der Kühlschrank, der nach dem Abtauen zu schnell zugeklappt wurde. Und die Stretchfolie um das Sofa, die aussieht wie Schutz und in Wahrheit eine Dampfsperre ist.

Die Grundregel lautet deshalb: Alles trocken einlagern und alles atmen lassen. Textilien vorher waschen und vollständig trocknen, Polstermöbel und Matratzen in Möbeldecken oder atmungsaktive Hüllen packen statt in Folie. Geräte mit Wasserkreislauf vorher leer laufen lassen und offen stehen lassen, bis sie wirklich trocken sind. Kühlschrank und Gefriertruhe kommen mit angelehnter Tür ins Lager, nie verschlossen.

  • Nichts direkt auf den Boden stellen, sondern auf Paletten oder Kanthölzer
  • Etwas Abstand zur Wand lassen, damit Luft zirkulieren kann
  • Möbeldecken leihen statt Möbel in Stretchfolie zu wickeln
  • Waschmaschine und Spülmaschine leer laufen lassen und offen trocknen
  • Kühlgeräte abtauen, auswischen, trocknen und mit angelehnter Tür lagern
  • Textilien, Bettzeug und Vorhänge gewaschen und trocken einpacken
  • Bei empfindlichem Inhalt ein Trockenmittel in die Kiste legen
Die häufigsten Stücke und ihre Fallstricke
GegenstandSo einlagernHäufiger Fehler
MatratzeFlach liegend, in atmungsaktiver HülleWochenlang hochkant an die Wand gelehnt
PolstersofaIn Möbeldecken, nichts darauf abstellenIn Stretchfolie gewickelt, darauf Kisten gestapelt
WaschmaschineLeer laufen lassen, Transportsicherung setzenRestwasser in der Pumpe, Tür geschlossen
KühlschrankAbgetaut, trocken, Tür angelehntFeucht verschlossen, danach Geruch im ganzen Gerät
BücherKleine Kartons, höchstens rund 20 kgGroße Kiste, die niemand mehr heben kann
Spiegel und BilderHochkant, Decke zwischen zwei GlasflächenFlach unter anderen Sachen begraben
Zerlegte MöbelBeschlagbeutel direkt ans Teil klebenAlle Schrauben in einer Sammeltüte

Möbeldecken und Kartons können Sie leihen, sie werden geliefert und nach dem Auslagern wieder abgeholt.

Stapeln, ohne dass unten etwas nachgibt

Ein Stapel im Lager steht länger als jeder Stapel beim Umzug, deshalb zählt die Statik. Verwenden Sie möglichst Kartons in einheitlicher Größe, dann greifen die Kanten ineinander und der Stapel kippt nicht. Packen Sie kein Buchpaket in einen großen Karton, sondern Bücher in kleine und Kissen in große Kisten. Als Faustregel gilt: Was Sie mit einer Hand nicht mehr anheben können, ist zu schwer, rund 20 kg sind die sinnvolle Obergrenze.

Schwere Kisten gehören nach unten, leichte nach oben, und auf Polstermöbeln steht gar nichts. Ein Sofa, auf dem drei Monate lang zwei Kisten Bücher stehen, ist danach an dieser Stelle dauerhaft eingedrückt. Matratzen lagern flach liegend am besten. Hochkant über Wochen an eine Wand gelehnt verziehen sie sich, besonders Kaltschaum.

Alles, was zerbrechen kann, steht hochkant und nicht flach: Glasplatten, Spiegel, Bilder, Tischplatten. Zwischen zwei Glasflächen gehört eine Decke. Zerlegen Sie, was sich zerlegen lässt, und kleben Sie den Beutel mit Schrauben und Beschlägen direkt an das dazugehörige Teil, nicht in eine Sammelkiste. Und lassen Sie in der Box eine Gasse frei, wenn Sie später an hintere Sachen kommen wollen.

Beschriftung und Inventarliste

Nach vier Wochen wissen Sie noch, wo was steht. Nach vier Monaten nicht mehr. Eine Inventarliste ist deshalb kein Übereifer, sondern der Unterschied zwischen zielgerichtetem Zugriff und dem Öffnen von zwölf Kisten. Der Aufwand liegt bei etwa einer Minute je Karton.

  1. Jeden Karton durchnummerieren, gut sichtbar mit dickem Stift
  2. An zwei Seiten beschriften, nicht auf den Deckel, denn der ist im Stapel verdeckt
  3. Neben der Nummer den Raum notieren, aus dem der Inhalt stammt
  4. Vor dem Zukleben ein Foto in den offenen Karton machen
  5. Nummer, Inhalt und Raum in eine einfache Liste auf dem Telefon eintragen
  6. Kisten, die zuerst wieder gebraucht werden, zuletzt einladen und vorn abstellen
  7. Eine Kiste mit dem Nötigsten getrennt halten und gar nicht erst einlagern

Was nicht ins Lager gehört

Ein Teil dieser Liste ergibt sich aus Brandschutz und Hausrecht, ein anderer Teil aus schlichter Erfahrung. Vieles davon wirkt harmlos, richtet über Monate aber Schaden an oder zieht Ungeziefer an. Fragen Sie im Zweifel vorher nach, statt es einfach in eine Kiste zu legen.

  • Lebensmittel jeder Art, auch Konserven, Mehl, Tierfutter und offene Getränke
  • Pflanzen und selbstverständlich Tiere
  • Benzin, Öl, Gasflaschen, Spraydosen, Farben, Lacke und Verdünner
  • Feuerwerk, Munition und alles Brennbare unter Druck
  • Lose Akkus, Powerbanks und alte Batterien
  • Alles, was noch feucht ist, vom Zelt bis zum Wäschekorb
  • Bargeld, Schmuck, Ausweise, Urkunden und Originaldokumente
  • Medikamente und alles, was gekühlt werden muss

Vor der Einlagerung und beim Auslagern

Machen Sie vor dem Verschließen der Box ein paar Fotos vom fertigen Stapel. Das dauert zwei Minuten und beantwortet später jede Frage danach, in welchem Zustand etwas eingelagert wurde. Klären Sie außerdem vorher, wie Ihre Sachen während der Lagerzeit abgesichert sind und ob Ihre Hausratversicherung ausgelagerte Gegenstände einschließt. Diese Frage stellt sich niemand gern vorher und jeder ungern hinterher.

Beim Auslagern hilft dieselbe Ordnung rückwärts. Wer nach Räumen eingelagert hat, kann nach Räumen ausladen und muss in der neuen Wohnung nichts zweimal tragen. Wenn wir zustellen, sagen Sie uns vorher, welche Nummern zuerst gebraucht werden. Möbel, die zerlegt eingelagert wurden, bauen unsere Montagehelfer auf Wunsch wieder auf, das Werkzeug bringen sie mit.

Angebot anfordern

Angebot: Richtig einlagern

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Für Richtig einlagern genügen uns Adressen, Etagen und der Wunschtermin, alles Weitere klären wir bei der Besichtigung.

Lieber am Telefon? Unter 030 754367317 erreichen Sie uns Täglich von 11:00 bis 24:00 Uhr erreichbar, Sonntag eingeschlossen.

Kurz gefasst

Packen für Wochen statt für morgen: Feuchtigkeit, Stapeln, Inventarliste. Wir schauen uns vorher an, was eingelagert werden soll, und sagen Ihnen, was zerlegt gehört und was besser gar nicht erst mitkommt.

Betrieb: Aktiv Berlin Umzüge & Entrümpelung, Wollankstraße 27, 13359 Berlin. Telefonisch erreichbar Täglich von 11:00 bis 24:00 Uhr erreichbar, Sonntag eingeschlossen.

Aus der Praxis beantwortet: Packen für das Lager

Reicht Stretchfolie als Schutz für Möbel?
Für den Transport ja, für die Lagerung nicht. Folie schließt Feuchtigkeit ein und begünstigt genau die Stockflecken, die sie verhindern soll. Im Lager sind Möbeldecken die bessere Wahl.
Wie schwer darf ein Karton sein?
Rund 20 kg sind die sinnvolle Grenze. Schwerere Kisten reißen an den Griffen aus, drücken die untere Lage ein und lassen sich von einer Person nicht mehr sicher tragen.
Muss ich Möbel für das Lager zerlegen?
Nicht zwingend, es spart aber deutlich Volumen und damit Geld. Ein zerlegter Kleiderschrank braucht weniger als die Hälfte des Platzes und übersteht die Lagerung ohne Druckstellen.
Was mache ich mit Kleidung über mehrere Monate?
Gewaschen und vollständig getrocknet in Kartons oder Kleiderboxen, keine Wäschesäcke aus Kunststoff. Kleiderboxen halten Anzüge und Mäntel hängend und knitterfrei, sie lassen sich wochenweise leihen.
Kann ich später noch etwas dazustellen?
Ja, nach Absprache. Planen Sie das aber besser gleich ein, denn jede zusätzliche Fahrt kostet, und eine nachträglich gefüllte Box lässt sich nicht mehr sinnvoll umstapeln.